Außerordentliche Virtuosität, präziseste Technik und große musikalische Reife machen Dalibor Karvay zu einem der herausragendsten Geiger seiner Generation. Angetrieben vom Streben nach absoluter Klangreinheit und emotionaler Tiefe, verfeinert er kontinuierlich seinen musikalischen Ausdruck.
Als Solist konzertiert er weltweit mit renommierten Orchestern wie den Wiener Symphonikern, dem RSO Wien und der Tschechischen Philharmonie unter Dirigenten wie Jaap van Zweden oder Petr Popelka. Er ist zudem ein international gefragter Kammermusiker. Von 2020 bis 2025 war er Erster Konzertmeister der Wiener Symphoniker, ab der kommenden Saison ist er „Artist-in-Residence" bei der Arthur Rubinstein Philharmonie in Łódź.
Neben seiner Konzerttätigkeit gibt Dalibor Karvay sein Wissen als Professor an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien weiter. Er spielt eine Antonio-Stradivari-Violine (Cremona 1694 „ex Benecke"), eine Leihgabe der Österreichischen Nationalbank.
Der aus einer argentinisch-österreichischen Musikerfamilie stammende Cellist Sebastian Bru studierte in Bratislava und Wien. Seine Ausbildung vertiefte er in Meisterklassen u. a. bei Clemens Hagen, David Geringas und Heinrich Schiff. Seit 2016 ist Sebastian Bru Stimmführer der Cellogruppe bei den Wiener Philharmonikern.
Darüber hinaus spielt er regelmäßig bei den Berliner Philharmonikern sowie als Solocellist bei der Sächsischen Staatskapelle Dresden und den Münchner Philharmonikern. Als Solist tritt er weltweit mit bedeutenden Orchestern wie den Wiener Symphonikern, dem Wiener Kammerorchester oder der Tschechischen Philharmonie auf.
Bru ist Gründungsmitglied des Wiener Cello-Ensembles 5+1 sowie des Philharmonic Ensemble Vienna und tritt als Kammermusiker in verschiedenen Formationen auf. Sebastian Bru spielt das Cello „ex Zweygberg" von Giovanni Battista Guadagnini, eine Leihgabe der Österreichischen Nationalbank.
Die in Belgrad geborene und in Wien lebende Pianistin Anika Vavić zählt zu den vielseitigsten Musikerpersönlichkeiten ihrer Generation. Ihr Spiel ist geprägt von klanglicher Tiefe, struktureller Klarheit und einer feinen Balance aus Kraft und Sensibilität. Die Künstlerin fasziniert die Auseinandersetzung mit den Widersprüchen und verborgenen Schichten der von ihr interpretierten Werke — eine Haltung, geprägt von ihrem Mentor Mstislav Rostropovich.
Als Solistin arbeitete sie mit namhaften Dirigenten wie Paavo Järvi, Vladimir Jurowski oder Valery Gergiev zusammen und konzertierte mit Orchestern wie dem London Philharmonic Orchestra, dem Mariinsky-Orchester und den Münchner Philharmonikern.
Ihre rege Konzerttätigkeit führte sie zu internationalen Festivals wie den BBC PROMS, der Schubertiade Schwarzenberg, dem Grafenegg Festival u. v. m. Sie konzertierte gemeinsam mit Künstlerpersönlichkeiten wie Gautier und Renaud Capuçon, Patricia Kopatchinskaja oder Rainer Honeck in internationalen Konzertsälen, darunter in der Carnegie Hall New York, dem Kennedy Center Washington und regelmäßig im Musikverein und im Konzerthaus Wien. Neben zahlreichen Preisen wurde sie 2002 mit dem Österreichischen Staatspreis für Frauen in der Kunstkategorie Musik ausgezeichnet.
Kammermusik und Literatur · Götsch, Dangl, Kutrowatz
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